Ausschreibung für Koordinatorenstelle. Sportarten: Rückschlagspiele

Februar 1st, 2012

Für den Sportartenbereich Rückschlagspiele (u. a. Tennis, Tischtennis, Squash) sucht der Hoch-schulsport ab dem Sommersemester 2012 eine Koordinatorin/einen Koordinator. Voraussetzung sind fundierte Kenntnisse in mindestens einer Sportart aus dem Kanon der Rückschlagspiele. Wünschenswert wären Kenntnisse in einer zweiten Sportart sowie Erfahrungen in der Organisati-on von Sportangeboten/Vereinsarbeit.

stellenausschreibung-koordinator.pdf

Tradition und internationales Flair beim 13. Hallenfußballturnier des USV

Januar 30th, 2012

Das Hallenfußballturnier des Universitätssportvereins Jena entwickelt sich langsam zu einer traditionellen Veranstaltung. In diesem Jahr stieg bereits die 13. Auflage. Und die Mannschaft der Alten Herren fungierte als Ausrichter.
Am 21. Januar stellten sich in der USV-Sporthalle an den Teufelslöchern sechs Teams dem Wettbewerb. Nachdem im vergangenen Jahr ungarische Fußballer zu Gast waren, sorgte nun der “FC Feola Stars J” für das internationale Flair. Hierbei handelt es sich um eine Mannschaft mit Spielern von überwiegend georgischer Nationalität, die in der
Mehrzahl Studenten und Mitarbeiter der Friedrich-Schiller-Universität sind, ihren Lebensmittelpunkt also derzeit in Jena haben. Die Reise nach Thüringen hatten auch wieder die Sportfreunde der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg angetreten. Darüber hinaus waren die Alten Herren des FC Carl Zeiss Jena der Einladung gefolgt. Komplettiert wurde das Teilnehmerfeld durch drei USV-Mannschaften – Eagles, Stadtligateam und die Alten Herren.
Der Turniermodus sah vor, dass Jeder gegen Jeden anzutreten hatte. Früh kristallisierten sich zwei Mannschaften heraus, die den Sieg unter sich ausmachen sollten. Und tatsächlich kam es in der letzten Partie des Tages zu einem “Endspiel” zwischen den Eagles und dem USV-Stadtligateam, welches als Titelverteidiger angetreten war. Und der Vorjahresgewinner sicherte sich durch einen 3:1-Erfolg erneut die Siegertrophäe. In der Abschlusstabelle folgten hinter den zweitplatzierten Eagles der FC Carl Zeiss Jena (AH), der USV (AH), die FAU Erlangen und der FC Feola Stars J auf den weiteren Rängen.
Bei der anschließenden Siegerehrung wurden neben der Pokalübergabe an den Turniergewinner auch zwei persönliche Auszeichnungen vorgenommen. Die Wahl des besten Spielers ging an Shota Meskhi vom FC Feola Sars J. Und die Würdigung der stärksten Torhüterleistung wurde Lukas Langner zuteil, der im Tor des Siegerteams einen herausragenden Einstand feierte.

Enrico Barz

40 Jahre GutsMuths-Rennsteiglauf

Januar 30th, 2012

Mit dem 20. GutsMuths-Rennsteiglauf 1992 versuchten die Organisatoren den Negativtrend der Nachwendejahre, was die Teilnehmerzahlen anging, aufzuhalten. Neben der erfolgreichen Einführung des Halbmarathons wurde versucht, den gesamten Rennsteig von Hörschel bis Blankenstein zu nutzen. 1992 wurden als Test die ersten 15 Kilometer des Rennsteigs von Hörschel bis zur Hohen Sonne am Vorabend (Freitag) als Lauf ohne Zeitnahme (Lockerlauf) angeboten. Des Weiteren wurde eine 15km Wanderstrecke vom Rondell bei Oberhof nach Schmiedefeld eingeführt. Der Europacup der Supermarathone sollte helfen, auch über die Landesgrenzen hinaus für den Rennsteiglauf zu werben. Einem Aufruf des Präsidiums folgend, hatten sich viele der mitorganisierenden Sportgemeinschaften zum Jubiläum etwas einfallen lassen. So gab es neben der Werbung für die Vereinsmitgliedschaft beim GutsMuths-Rennsteiglaufverein, einen Spendenaufruf für den Lauf, eine Blutspendenaktion unter den Teilnehmern, einen Foto-Wettbewerb um die „Miss Rennsteiglauf“ und insgesamt 17 Sonderwertungen, unabhängig von der Studentenwertung, wie den Läufer mit der weitesten Anreise, den 973sten auf dem Großen Beerberg (973m Höhe), den schnellsten Mann am Eselsberg oder den schnellsten Gothaer im Ziel. Mit den „konzertierten“ Aktionen sollte nicht nur ganzjährig für den Lauf geworben, sondern auch möglichst vielen Sponsoren eine eigene Werbeplattform zur Verfügung gestellt werden. Die Umbenennung der Strecken in Halbmarathon, Marathon und Supermarathon fiel ebenfalls in diese Zeit. Es hatte sich nämlich gezeigt, dass der Rennsteiglauf im Gegensatz zu den großen Stadtläufen nur wenige wirksame Präsentationsmöglichkeiten für Werbung auf der Strecke anbieten konnte. Auch die Aufstellung von Gedenksteinen zur Rennsteiglaufgeschichte gehörte in das umfangreiche Werbekonzept. Durch das große Engagement der Mitarbeiter des Rennsteiglaufs und der vielen ehrenamtlichen Akteure gelang es, dass die Gesamt-Teilnehmerzahlen wieder anstiegen. In den nächsten Jahren erfolgte noch die Erweiterung des Programms durch die Kinderläufe und die 50km-Wanderung von Neuhaus nach Blankenstein, die 1990 erstmals als Gesamtdeutscher-Rennsteiglauf gelaufen worden war. Auch die Traditionspflege setzte schon 1994 mit der Erfassung der Traditionsläufer ein. So gab es ab 10maliger Teilnahme ein spezielles Abzeichen und einen Startgeldrabatt. Die Organisatoren mit 20 Teilnahmen wurden im Ergebnisheft namentlich veröffentlicht.

Bei einem Sportfest für geistig und mehrfach körperlich Behinderte, welches 1994 von Studenten und Mitarbeitern des Instituts für Sportwissenschaft erstmals in Jena organisiert wurde, entstand die Idee, die Wanderstrecken beim Rennsteiglauf für diese „Zielgruppe“ zu öffnen. Gunda Kremer, die als Lehrerin an einer staatlichen Förderschule für geistig Behinderte tätig war, kannte als fünffache Rennsteiglaufteilnehmerin die emotionale Wirkung der Teilnahme, besonders am Start und beim Zieleinlauf. Da in Gera der damalige Präsident des Rennsteiglaufvereins wohnte, gelang es mit dem Arbeitsamt eine Außenstelle des Rennsteiglaufs zu etablieren. Ziel war außer der Übernahme der Büroarbeit vor allem die Weiterentwicklung des Laufs bzw. der Wanderung im östlichen Teil des Rennsteigs bis Blankenstein. Mit Uli Röder konnte ein erfahrener arbeitsloser Sportfunktionär gefunden werden, der den entsprechenden Arbeitsplatz erhielt. Der Rennsteigläufer Peter Carqueville bot in seinem kleinen Lauf-Laden „Lauf und Condition“ die nötigen Räumlichkeiten an. Von dieser Außenstelle des GutsMuths-Rennsteiglaufvereins in Gera organisiert, begannen erste Tests zur Integration geistig und mehrfach behinderten Schüler. 1995/96 konnten nicht nur Schüler der Geraer Förderschule für die Teilnahme gewonnen werden, es schlossen sich weitere Schulen aus Ostthüringen dem Projekt an. Besonders erhebend für alle war der gemeinsame Zieleinlauf in Schmiedefeld, wenn auch die Sprecher im Trubel die Ankunft der starken Behinderten-Wandergruppe übersehen hatten. Heute sind Wettbewerbe für geistig und mehrfach behinderte Sportler beim „Spezial Olympics“ in Neuhaus konzentriert, wo jährlich über 400 Aktive mit großer Begeisterung teilnehmen.

Dr. H. Kremer

Karate- und Bojutsu-Lehrgang

Januar 25th, 2012

Vom 04.02. - 05.02.2012 findet in der USV-Sporthalle ein Karate- und Bojutsu-Lehrgang statt. Die Abteilung Karate richtet diesen Lehrgang aus und hat als Lehrgangsleiter Sensei Roberto Romero (4. Dan) gewinnen können. Der Lehrgang beginnt am Samstag um 11 Uhr und endet am Sonntag gegen 13 Uhr. Anmeldung sind per Mail an Daniel_Gehrt@web.de möglich. Weitere Informationen können Sie dem angefügten Plakat entnehmen.

Karate- und Bojutsu-Lehrgang.pdf

40. Rennsteiglauf erwartet 10.000. Meldung

Januar 17th, 2012

Das Meldegeschehen zum 40. GutsMuths-Rennsteiglauf sprengt im Moment alle Prognosen. In den nächsten zwei Tagen wird mit der 10.000 Meldung gerechnet, dies liegt fast 2000 Meldungen über dem Vorjahresergebnis. Nach Berechnungen von Statistikern der Uni Jena würde bei gleichem Wachstumsverlauf der Meldekurve wie 2011 eine Zahl dicht bei 20.000 erreicht. Für die Traditionsläufer ist von besonderer Bedeutung, dass die Königsstrecke von Eisenach nach Schmiedefeld über fast 73km in diesem Jahr einen neuen Rekord erwarten kann. Die höchste Zahl an Zieleinläufen gab es 1981 mit 2478. Die Meldezahl könnte nach der Prognose 2012 bei 2600 liegen.
Der USV Jena hat mit seiner Initiative zu einem Gruppenlauf von Traditionsrennsteigläufern auf der Halbmarathonstrecke ebenfalls alle bisherigen Erwartungen übertroffen, wenn auch nur einen kleinen Anteil am sensationellen Meldestand. Angestrebt waren 40 Läuferinnen und Läufer, die gemeinsam zum 40. Rennsteiglauf den Halbmarathon laufen. Jetzt liegen bereits 54 Anmeldungen vor, davon 12, die noch nie oder seit Jahren nicht mehr am Rennsteiglauf teilgenommen haben.

Keine Kassenzeiten in der Woche vom 16.01. - 20.01.2012

Januar 16th, 2012

Krankheitsbedingt entfallen die Kassenzeiten des USV in der Woche vom 16.01. - 20.01.2012!

Rennsteiglaufbibliografie umfasst 6424 Titel

Januar 16th, 2012

Sportwissenschaftler der Universität Jena beobachten seit Jahrzehnten in einer Langzeitstudie die Medienpräsenz des GutsMuths-Rennsteiglaufs. Dabei werden verschiedene Fachzeitschriften ausgewertet, Bücher zum Thema Rennsteiglauf gesammelt und Zeitungsartikel erfasst. Diese Bibliographie umfasst inzwischen 6424 Titel. 126 Neuzugänge gab es im Jahr 2011. Mit 43 Beiträgen lag die Thüringische Landeszeitung bei den Zeitungsartikeln an der Spitze. Die Laufzeit, eine Zeitschrift, die vor allem in den neuen Ländern präsent ist, kam mit 22 z. T. ganzseitigen Beiträgen bei den Zeitschriften auf den ersten Platz. Es gelang auch wieder einige historische Beiträge zu finden, so u. a. aus dem Jahre 1977 in den Thüringer Neuesten Nachrichten von Jochen Burgmeier, der den Rennsteiglauf in den Anfangsjahren mit seinen Artikeln sehr unterstützte. Zwei interessante Bücher, die von Rennsteigläufern zusammengestellt wurden, erschienen 2011. Martin Ruhtz schrieb über sein Läuferleben „und noch kein Ende“, und dort nimmt der Rennsteiglauf einen breiten Umfang ein, ebenso wie bei der Rennsteiglauflegende Dietmar Knies mit „Einmal Läufer – immer Läufer“.
Für den Jubiläumslauf 2012 wird ein deutlicher Anstieg der Veröffentlichungen erwartet. Es sind auch schon mehrere Bücher angekündigt.
Artikel für die Bibliographie können jederzeit bei Dr. Hans-Georg Kremer (USV Jena), Oberaue 1, 07745 Jena eingereicht werden.

Dr. H. Kremer

Erstes Tanzfest des Hochschulsports am 18.01.2012

Januar 11th, 2012

LAm 18.01.2012 feiert das Tanzfest des Hochschulsports der Universität Jena Premiere.  Ab 19 Uhr zeigen die Teilnehmer verschiedener Hochschulsportkurse aus dem Bereich Tanz und Show, was sie können. Endlich bietet sich für die Studenten die Möglichkeit, die gelernten Choreografien vor Zuschauern umzusetzen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene, jede Gruppe kann sich präsentieren und darf sich des Applauses der Zuschauer sicher sein.
Zu sehen gibt es unter anderem Vorführungen aus dem Rock ´n Roll, Hip Hop, Jazzdance, Video Clip Dancing, Rope Skipping, Orientalischen Tanz, Modern Dance, Cheerleading und von vielen weiteren Gruppen. Insgesamt sind 24 Sportgruppen daran beteiligt, einen Stimmungsvollen Abend zu gestalten. Das Tanzfest findet in der Sporthalle der Sportwissenschaftlichen Fakultät, Seidelstr. 20, statt. Zur Einstimmung in den Abend gibt es Zumba zum Mitmachen, so dass sich Teilnehmer und Zuschauer aktiv auf den Abend einstimmen können.

tanzveranstaltung-hsp.jpg

Jenaer Crossmeisterinnen dominieren Silvesterläufe

Januar 10th, 2012

Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Cross im Dezember 2011 machten drei Jenaer Studentinnen mit ihrem Mannschaftsmeistertitel auf sich aufmerksam. Dass dies kein Zufallsergebnis war, zeigen die Siegerlisten der Silvesterläufe im Umfeld von Jena. Astrid Hartenstein, die sonst für den 1. SV Gera startet, wurde mit 00:49:12 Siegerin auf der schweren 11km Strecke des Geraer Silvesterlaufs und im Gesamtfeld der 352 Teilnehmer war sie 11. Daniela Oemus siegte beim Silvesterlauf durch den Gänsegrund bei Thalbürgel über 10.500m mit 00:42.45und Nora Kusterer, die sonst für den SV Oberkollbach antritt, absolvierte das flache Rundenrennen beim Erfurter Silvesterlauf und siegte bei den Frauen über 10km in 00:38.41 und wurde insgesamt 32. unter 610 Teilnehmern.

Hans-Georg Kremer

Hall of Fame des USV Jena e. V. wächst weiter!

Januar 10th, 2012

Seit 1999 sammelt der USV Jena e. V. die Namen und Leistungen aller Universitätssportlerinnen und -sportler, die bei nationalen und internationalen Meisterschaften zu Medaillenehren kamen. Im Jahr 2011 konnten 44 Medaillen eingetragen werden konnten. Insgesamt sind jetzt 1462 Einträge in der „Hall of Fame des Jenaer Universitätssports (www.usvjena.de) verzeichnet. Nach der Auflösung des USV, der in der Traditionslinie des SC Motor Jena stand, dürfte der TuS der leistungssportlich erfolgreichste Sportverein in Jena sein.

2011 wurden dabei 18 Einträge durch umfangreiche Archivarbeiten und gute Zuarbeiten einzelner Abteilungen aus vergangenen Jahren möglich. Die ältesten Einträge, die sozusagen nachgetragen werden konnten, stammen aus der Zeit zwischen 1925 und 1941. Sie resultieren aus Meisterschaftsmedaillen von Fritz Huhn und Luise Lockemann, die damals für den VfB gestartet sind. Anlässlich des 100. Geburtstages des VfB hatte der USV darauf aufmerksam gemacht, dass er sich in der Genealogie mit dem VfB sieht, der nach seiner Gründung bis zur Auflösung 1945 sowohl von der Struktur, von Mitgliederzusammensetzung, der Sportstätten und vor allem auf Grund der vertraglichen Beziehungen zur Universität eine ähnliche Funktion hatte, wie heute der USV. Lediglich durch die Sportpolitik der DDR war eine direkte Bezugnahme auf den VfB nicht möglich und 1990, bei der Gründung des USV, fehlten die entsprechenden sporthistorischen Untersuchungen dazu. Die Meisterschaftsmedaillen des VfB wurden daher in die Hall of Fame des Unisports aufgenommen. Dies fällt auch deswegen nicht schwer, weil sowohl Fritz Huhn als Lehrbeauftragter als auch Louise Lockemann als Assistentin an der Uni zeitweilig tätig waren. Ein weiterer Zugewinn an Medaillen aus früherer Zeit gab es im Tischtennis durch die Spieler um Heribert Zitzmann. Diese waren Großteils beim SC Motor Jena aktiv. Da sie aber an der Uni studierten, konnten sie bei DDR-Studentenmeisterschaften Medaillen sammeln. Aus dem Jahr 2011 selber stammen 26 Medaillen, die mehrheitlich (19) von den Orientierungsläufern errungen wurden. Weitere Medaillen gab es in der Leichtathletik, im Judo und im Kanu.

Dr. H. Kremer