Archive for the '3-Felderhalle' Category

Dr. Hubert Brühl für Kunstprojekt gewonnen

Freitag, Januar 11th, 2008

Eine der ersten Veranstaltungen im Rahmen der 450. Jahrfeiern der Universität Jena findet am Mittwoch, den 16. Januar in der USV-Sporthalle an den Teufelslöchern statt. Um 18.00 Uhr stellt der Student der Bauhaus-Universität Weimar, Giorgi Kamushadse, seine Diplomarbeit unter dem Thema „Punkt und Oberfläche – Der Weitspringer“ interessierten Gästen vor.
Für die Einleitung der Veranstaltung konnte der USV den Direktor für Breitensport des Deutschen Ski- Verbandes, Dr. Hubert Brühl, aus Gilching gewinnen. Er ist Spezialist auf dem Gebiet von Kunst und Sport und in Jena kein Unbekannter. Als Absolvent des heutigen Instituts für Sportwissenschaft, war er jahrelang Assistent bei Prof. Dr. Willi Schröder und hat in Jena zu Fragen des geistig-kulturellen Lebens in Sportlerkollektiven promoviert. In seiner Jenaer Zeit hat er mehrere Kunstausstellungen am Sportinstitut organisiert und eine Serie von Zeichnungen prominenter Jenaer Sportler wie Renate Stecher, Ruth Fuchs und Siegfried Schenke in Auftrag gegeben, die noch im Kunstbestand der Universität sind .
Dr. Hans-Georg Kremer

USV sucht neuen Mitarbeiter

Donnerstag, Dezember 6th, 2007

Tätigkeitsschwerpunkte: Entwicklung und Koordination des Nutzungsregimes der Saunen und Fitnessbereiche. Entwicklung neuer gewinnorientierter Sportkurse in der USV-Sporthalle, besonders im Fitnessbereich. Gewinnung und Anleitung ehrenamtlicher Übungsleiter für den Fitnessbereich. Fachliche Betreuung von Nutzer und Übungsleitern im Fitnessbereich.

Unbefristete Stelle geringverdienende Beschäftigung

Beginn: sofort

Vergütung: monatlich 400,- € Netto und Prämie nach Umsatz

Arbeitszeit: Präsenszeit pro Monat 40 Stunden, Gleitarbeitszeit besonders nach 16.00 Uhr, Arbeitszeitkonto, Wochenendeinsätze

Voraussetzungen:   Sportfachabschluss

Fitnesslehrerlizenz,

wünschenswert Übungsleiter-Lizenz DOSB

Bewerbungen bis  14. 12. 2007 an

Dr. Betina Justus

Geschäftsführerin des USV

Oberaue 1

07745 Jena

Weihnachtsgeschenk für USV-Sporthalle

Mittwoch, Dezember 5th, 2007

Dr. Marlies Goldammer, ehemalige Dozentin für Gymnastik und Tanz des heutigen Sportinstituts, überraschte den USV mit 500, - Euro für eine Stiftertafel. Diese erhielt sie von ihrem Ehemann sozusagen als vorfristiges Weihnachtsgeschenk. Sie möchte damit ihrer Freude Ausdruck verleihen, dass es endlich gelungen ist, einen jahrzehntelangen Traum aller Lehrkräfte,
Studentinnen und Studenten  an der „Muskelkirche“ - den Bau einer großen Sporthalle – zu realisieren. Da dem USV noch etwa 100.000, - € für Ausstattung, Sportgeräte, Mobiliar, Parkplatz, Begrünung des Umfeldes der Halle usw. fehlen, wurden jetzt noch einmal fast 3000 Informationsbriefe an ehemalige Mitarbeiter und Studenten des Sportinstituts verschickt. Darin wurde gleichzeitig zur Eröffnungsveranstaltung (19. Januar) und zum Tag der offenen Tür (26. Januar) eingeladen und über die Spendenmöglichkeiten informiert. Harry Pippardt, ehemaliger Hochschulsportlehrer für Turnen, Kanu und Wintersport, Dr. Dirk Enke, erfolgreicher DDR-Leichtathlet der sechziger Jahre und zweimaliger DDR-Studentenmeister (1966 und 1967) über 400m Hürden, Rico Schimmel, ein Bürger der Stadt Jena, der sich mit dem USV verbunden fühlt und der Volleyballmultifunktionär und Absolvent des Sportinstituts Frank Eberhard haben neben Dr. Marlies Goldammer bisher noch eine Stiftertafel erworben. Mit den 500,- €, die der Landessportbund für die Solaranlage auf der USV-Sporthalle zugeschossen hat und mit den fast 6000,- Euro Spenden der Hochschulsportler des Wintersemesters können jetzt bisher nicht geplante Aufträge ausgelöst werden. So wird der Hallenfußboden versiegelt um damit den Pflegeaufwand zu reduzieren und Ballmaterial für einige Spielsportarten gekauft.

Dr. H. Kremer

Kultur und Sport -Doppelwoche zur Eröffnung der USV-Sporthalle

Montag, November 26th, 2007

Wer zurzeit um die Muskelkirche herum in Richtung Sportgymnasium geht, wird feststellen, dass sich der Bau der USV-Sporthalle seinem Ende nähert. Gegenwärtig beginnt der Bau der Zufahrtsstraße. Innen sind aber noch sieben
Gewerke am arbeiten. Trotz Finanzierungslücke, die durch verschiedene Nachträge wieder die 100.000,- € überschritten hat, steht einer Fertigstellung und Nutzung des Bauwerkes nichts mehr im Wege. Fest eingeplant ist bereits eine Veranstaltungsreihe  „Kultur und Sport“ im Januar 2008. Am 14. Januar beginnen Gymnastik, Tanz und andere Sportgruppen unter Leitung der Assistentin im Hochschulsport, Annett Bauer, ihre Programme für die feierliche Eröffnungsveranstaltung zu üben. Am 15. Januar lädt der Leiter des Hochschulsports, Dr. Hans-Georg Kremer, Interessenten zu einem Kunstprojekt der Bauhaus Universität Weimar, ins Foyer der USV-Sporthalle ein. Am 19. Januar sind dann von der Geschäftsführerin des USV, Dr. Betina Justus, alle USV Mitglieder, Hochschulsportler, Angehörige des Instituts für Sportwissenschaft und Interessenten zur feierlichen Eröffnung der USV-Sporthalle eingeladen. Der Kartenverkauf dafür beginnt Mitte Dezember. Bestellungen sind jetzt schon möglich (www.usvjena.de). Ab Montag, den 21. Januar werden unter Leitung vom Hochschulsportlehrer Dr. Thomas Ohrt jeden Abend offene Turniere in den verschiedensten Ballsportarten durchgeführt. Der Abschluss dieser Veranstaltungsserie, für den sich die Assistentin im Hochschulsport Andrea Altmann zuständig fühlt, am Samstag, dem 26. Januar dreht sich ganz um das
„Hugo-Weschenfelder-Turnier“ im Frauenfußball. Dieses beginnt mit einer Fotoausstellung zum Begründer des Frauenfußball  in Jena. 15.30 Uhr werden vor dem Endspiel, die besten Studentensportler der Friedrich-Schiller-Universität des Jahres 2007 vom Rektor ausgezeichnet. 16.00 Uhr findet ein Fußballspiel des „Althaus-Teams“ gegen eine repräsentative Professorenauswahl statt. Am gleichen Tag gibt es von 10. –00 - 18.00 Uhr gibt es zusätzlich einen Tag der „offenen Tür“.
Dr. Hans-Georg Kremer

Einweihung der Halle für 19. Januar 2008 geplant!

Mittwoch, September 5th, 2007

Bis zum 31.12.2007 soll der Bau der Dreifelderhalle abgeschlossen sein.

Die offizielle Einweihung findet drei Wochen später am 19. Januar  mit einem Eröffnungsbankett statt.

Nordic-Walking für die USV Dreifelderhalle

Sonntag, März 18th, 2007

3. Jenaer Nordic Fitness Tag

Am Sonntag, den 10. Juni 2007 findet zum 3. Mal diese Breitensportveranstaltung zur Gesundheitsförderung auf dem Gelände des Institutes für Sportwissenschaft der Universität Jena statt. Erstmals arbeiten die Health & Fitness Academy und der größte Sportverein Thüringens, der USV Jena bei diesem breitensportlichen Höhepunkt zusammen. Unter Leitung des Sportwissenschaftlers Dirk Hübel wird ein umfangreicher Sporttag vorbereitet. Angesprochen sind Nordic Walker, Walker, Wanderer oder Läufer die Spaß, Bewegung und Natur erleben möchten.

Strecken für jeden Anspruch (5km – 12km – 21km) versprechen Teilnehmern mit langjähriger Erfahrung ebenso eine Herausforderung wie allen, die diesen Sport zum ersten Mal ausprobieren möchten. Herrlich gelegen führen sie durch die Jenaer Kernberge, die mit ihrer abwechslungsreichen Natur-Kulisse einen unvergesslichen Fitnesstag bieten.

Ein breites Angebot rund um die Themen Gesundheit und Bewegung erwartet darüber hinaus alle Interessierten auf dem Veranstaltungsgelände.
In kostenlosen Schnupperkursen, wie bspw. Nordic Walking und Nordic Blading, führen lizenzierte Trainer in die Technik ein und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Von dem Startgeld geht ein Anteil an das Spendenkonto für die Dreifelderhalle.

Anmeldung und nähere Informationen erhalten Sie auf den Seiten www.gf-dirkhuebel.de, www.hfacademy.de, www.usvjena.de oder telefonisch unter 03641 – 527533.
Dr. H. Kremer

 

USV verkauft Tribünenplätze von Dreifelderhalle

Donnerstag, Januar 18th, 2007

Um die Finanzierungslücke beim Bau der Dreifelderhalle teilweise zu schließen, verkauft der USV an Interessenten nicht nur Werbeflächen sondern auch Tribünenplätze. Sponsoren, Firmen oder auch Einzelpersonen können damit einen festen Platz auf der Tribüne der Dreifelderhalle erwerben. Für 250, - € erhält man einen Tribünenplatz und damit das Recht, bei vereinseigenen Sportveranstaltungen kostenfrei einen Sitzplatz zu nutzen. An dem Platz wird ein entsprechendes Namensschild angebracht. Insgesamt gibt es knapp 200 Plätze.

Als erster machte Dr. Alexander Humbsch von dieser Möglichkeit Gebrauch. Er bezeichnet sich selber als Freizeitsportler. Von 1990-1996 hat er erfolgreich Humanmedizin in Jena studiert. Als Student war er gern Nutznießer des günstigen Studentensportangebotes des USV, wo er regelmäßig Tennis gespielt hat. Jetzt ist er Ausdauerläufer und startet regelmäßig beim Kernberg- und beim Rennsteiglauf. Als nunmehr niedergelassener Orthopäde in Jena und Sportmediziner, Mitglied des Thüringer Sportärztebundes und durch seine persönliche Bekanntschaft mit Prof. Dr. Gabriel, dem Lehrstuhlinhaber der Sportmedizin in Jena hat er mehrfache Beziehungen zum Sport hier in Jena. Von seinen drei Kindern spielen die beiden „Großen“ (10 und 7 Jahre) beim USV Tennis.

Er hält es für sehr wichtig, den Sport in der traditionellen Sportstadt Jena weiter „hochzuhalten“ und fühlt sich deshalb dem USV verbunden.

Als weiteres Projekt, welches zur Finanzierung beitragen soll, plant der USV die Nutzung der Dreifelderhalle in „sportschwachen“ Wochen für Kongresse und Tagungen der verschiedensten Universitätsinstitute. Mit dem Thüringer Studentenwerk wurde daher bereits eine Bewirtschaftung beraten und für das Jubiläumsjahr der Universität 2008 gibt es schon die ersten Anfragen.

 Dr. H.-G. Kremer

USV begrüßt geplanten Zuschuss zur Dreifelderhalle und beantragt selber 300.000 €

Donnerstag, Dezember 7th, 2006

Der USV begrüßt die Absicht der Stadt, durch Zuschüsse „private“ Investoren für die Sport-Infrastruktur zu unterstützen.

Wir sehen darin eine positive Auslegung der Ausführungsbestimmungen des §14 des Thüringer Sportfördergesetzes. Hier wird den Kommunen empfohlen, dass sie Vereine besonders fördern sollen, die durch den Erwerb, den Bau bzw. die Betreibung eigener Sportstätten die Stadt spürbar entlasten.

Es ist bekannt, dass der USV mit ca. 3.300 Mitgliedern Thüringens größter Sportverein ist. Von den Jenaer Sport- Vereinsmitgliedern stellt er immerhin ca. 20%. In den städtischen Sportstätten sind allerdings nur etwa 600 Mitglieder untergebracht. Der Rest trainiert in Vereinseigenen oder solchen der Universität. Würden wir den Rest von ca. 2.700 Mitgliedern beim Stadtsportbund abmelden, dann würde Jena auf einen der hinteren Plätze im Land Thüringen landen.

Das die Stadt Jena sich mit dem „heimlichen“ Titel einer Sportstadt schmücken darf, liegt also zweifelsohne auch am USV. Allein die Zahl der Meisterschaftsmedaillen, die Sportler des USV und der Universität bisher für Jena gewonnen haben beträgt mehr als 1000.

Da wir nach Fertigstellung der Dreifelderhalle beabsichtigen, die Stadt weiter zu entlasten, beantragen wir einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 300.000 €.

Wir sehen die Kommune auch moralisch in der Pflicht, da auf Grund des Vetos der Stadt unser ursprünglicher Antrag vor Jahren beim Land ausgesetzt wurde und wir auf Drängen der Stadt uns an den konzeptionellen Überlegungen zum Bau einer gemeinsamen „Jenarena“ beteiligt haben. Dadurch haben wir wenigstens ein Jahr verloren, was für uns jetzt große finanzielle Nachteile mit sich bringt.

Vom Land wurde zwischenzeitlich der Fördersatz reduziert (von 40 % auf 35 %). Das alleine entspricht einem Defizit von ca. 160.000,00 Euro. Hinzu kommt ab 2007 der erhöhte Mehrwertsteuersatz. Dies entspricht einer weiteren finanziellen Belastung  von ca. 60.000,00 Euro. Letztendlich haben wir auch die im letzten Jahr extrem gestiegenen Baupreise (insbesondere bei Stahl und Energie) zu kompensieren, so dass wir einen Zuschuss in Höhe von 300.000,00 Euro als gerechtfertigt ansehen.

Dr. Hans- Georg Kremer
Schatzmeister

Spendenkonto für Dreifelderhalle hat 100.000 Euro überschritten

Mittwoch, Oktober 18th, 2006

Mit knapp vier Wochen Verzögerung konnte jetzt der zweite Bauabschnitt für die Dreifelderhalle des USV in Angriff genommen werden. Bisher wurden schon über 700.000,00 Euro für den Bau ausgegeben und fast alles, was in der Erde „verschwindet“, wurde realisiert. Nach Fertigstellung der Grundplatte begann jetzt der Rohbau, der im April 2007 abgeschlossen werden soll. Die Bauverzögerung ergab sich aus den etwas längeren Verhandlungen mit den Baufirmen, gefährdet aber die Fertigstellung zum Jahresende 2007 nicht.

Schwieriger wird die Finanzierung. Da der USV fast zwei Jahre wegen des Projektes einer „Jenarena“ der Stadt mit dem Bau der eigenen Halle warten musste, wird das Gesamtfinanzierungskonzept jetzt komplizierter. Das Land hat 2007 den Fördersatz von 40 v.H. auf 35 v.H. gesenkt. Zusätzlich erhöht sich ab 2007 der Mehrwertsteuersatz und die Baupreise für Stahl, Kupfer, Energie u.a.m. sind deutlich gestiegen. Mindestens 300.000,00 Euro muss der USV voraussichtlich mehr für den Bau der Halle dadurch aufwenden. Durch umfangreiche Spendenaktionen, Werbung für ein spezielles Lottospiel und Gewinnung von Sponsoren sollen Teile des Mehraufwandes  aufgebracht werden.
Auf dem Spendenkonto sind bisher mehr als 108.000,00 Euro eingegangen.

Insgesamt 35 Stifter haben sich schon für 500,00 Euro eine Stiftertafel gesichert.

Hans-Georg Kremer

Grundsteinlegung mit traditionellem Fußballvergleich verbunden

Donnerstag, Juli 20th, 2006

Da sahen Jenas “Profs” alt aus
ein Bericht von Michael Ulbrich (Tlz)vom 20.7.06

Der Helm ruhte nur kurz, direkt nach der Grundsteinlegung und den Reden gingen die Bauarbeiten an der Dreifelderhalle weiter. USV-Präsident Prof. Dr. Andreas Freytag stimmte ein, Ministerpräsident Dieter Althaus übernahm das Wort.

“Da musste Hans-Georg Kremer sechzig Jahre alt werden, ehe eine neue Dreifelderhalle in Jena gebaut wird”, sagte Prof. Dr. Klaus Dicke, der Rektor der
Friedrich-Schiller-Universität gestern anlässlich der Grundsteinlegung für die neue Halle hinter der Muskelkirche. “50 Sportstudenten hat es vor sechzig Jahren gegeben, inzwischen sind es 1100″, meinte der Rektor und folgerte: “Es war überfällig.” Der bekennende Läufer Kremer nickte lächelnd, weil sein eigener, ganz persönlicher Langstreckenlauf zum Hallenneubau endlich greifbare Formen annimmt.


Hoher Besuch war zugegen, der Ministerpräsident Dieter Althaus reiste in dunkler Limousine an und zählte artig auf, warum die Halle gut für Jena sei: “Schließlich ist ja der USV Jena Thüringens größter Sportverein und es ist gut, wenn ein Verein wie der USV so eine aus sich selbst heraus baut.” Etwas mehr als die Hälfte der Baukosten werden von der öffentlichen Hand getragen, den Rest stemmt der USV selbst durch Spenden und Kredit. Jenas neuer OB Dr. Albrecht Schröter kam etwas später, bei Veranstaltungen der Universität sei eben nie genau klar, so munkelte man, ob pünktlich sine tempore oder gar mit dem üblichen akademischen Viertel Verzögerung, also cum tempore, begonnen werde.

“Tradition, so lange die Knie halten.”

Die Schale mit den Utensilien des Tages war dann schnell zementiert, schließlich hatten die Beteiligten noch viel vor: “Es ist schon zu einer Tradition geworden”, meinte Althaus. “Und die führen wir solange fort, wie die Knie halten.” Er meinte das obligatorische Fußballspiel zwischen dem “Team Dieter Althaus” und der Professoren-Auswahl der Friedrich-Schiller-Universität. Letztere schauten nicht schlecht, hatte sich der “MP” doch eine prominente Verstärkung ins Team geholt: Stefan Treitl, Ex-Regionalliga-Kicker beim FC Carl Zeiss Jena lief mit auf, und der früher schon als Arbeitsbiene bekannte Treitl machte ordentlich Dampf. Das erste Tor aber die Professoren, als Alt-Rektor Karl-Ulrich Meyn die Übersicht bewahrte und auf Höhe der Strafraumlinie den besser postierten Wolfgang Weisser anspielte, der ins lange Eck traf. Doch Althaus selbst war es höchstselbst, der wenig später den Ausgleich vorbereitete. Sein Pass mit dem Außenrist fand nach 25 Metern den Fuß von Staatsminister Gerold Wucherpfennig, der tunnelt Keeper Rolf Kalff - 1:1. Treitl erhöhte nach Solo auf 2:1, dann brachte eine erneute Kombination zwischen Althaus und Wucherpfennig gar das 3:1, Halbzeit.

Gegen Professor Falko Langenhorst sah Althaus dann aber alt aus, Langenhorst nahm ihm das Leder ab, ging noch ein paar Meter und traf zum 3:2-Anschluss. Treitl erhöhte wieder auf 4:2, Hans-Jörg Schmeisser verwertete eine Eingabe Langenhorsts noch zum 3:4, ein schiedlich, friedliches Remis lag in der Luft. Von wegen, dachte sich wohl der siegeswillige Stefan Treitl und krachte die Kugel aus 15 Metern ins Tor zum 5:3 für das Team Althaus. Die “Profs” gaben sich aber trotz sengender Hitze nicht auf, Langenhorst verkürzte nochmal mit einem Flachschuss ins Eck auf 5:4. Dann pfiff Schiedsrichter Wilhelm Tell ab - Der Grundstein lag, der Ministerpräsident nahm die Siegermedaille mit nach Hause.

20.07.2006 Von Michael Ulbrich

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