Archive for Dezember, 2006

Zentrale-Rennsteiglaufbibliographie 2006 erweitert

Dienstag, Dezember 26th, 2006

Seit fünfunddreißig Jahren wird von Sportwissenschaftlern der Jenaer Universität eine Bibliographie zum GutsMuths-Rennsteiglauf geführt.
Regelmäßig werden Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gesammelt und nach Artikeln zum Rennsteiglauf durchsucht. Für 2006 konnten bisher 124 Veröffentlichungen registriert werden. Darunter sind einige historische, wie die vom 30. Juli 1975 aus der „Sozialistischen Universität“ der Zeitung der Universität Jena oder aus dem „Deutschen Sportecho“ vom 19.5.1980. Zwei Bücher fanden Eingang in die Bibliografie von Hans Ziems unter dem Titel „Eigensinn versus Systemzwang im Ostdeutschen Breitensport“ und von Matthias Steinbach „Universitätserfahrungen Ost“.
Insgesamt umfasst die Bibliographie damit 5428 Titel.

Mit 22 Veröffentlichungen steht die Ostthüringer Zeitung 2006 an erster Stelle, gefolgt von der Thüringischen Landeszeitung mit 21 Artikeln zum Rennsteiglauf und dem Freien Wort mit 13 Beiträgen. Wichtigste überregionale Zeitung ist das „Neue Deutschland“ mit 11 Artikeln zum Rennsteiglauf. 28 Beiträge wurden in Zeitschriften registriert. An der Spitze steht seit 1991 ununterbrochen die „Laufzeit“, die monatlich mindestens eine Seite zum Rennsteiglauf veröffentlicht und für die 2006 17 Beiträge registriert wurden. Fünf mal wurde der „Spiridon“ und vier mal der „Thüringer Wanderbote “ bei den Zeitschriften in die Bibliographie aufgenommen.
Als Exot dürfte ein Artikel unter dem Titel „GutsMuths-Rennsteiglauf“ in der Kirchenzeitung „Glaube und Heimat“ Nr. 24 vom 12.06.1994 angesehen werden.

Insgesamt 25 verschiedene Tageszeitungen, Wochenblätter und Zeitschriften wurden erfasst.

Zur Vervollständigung der Bibliographie nimmt die Forschungsstelle – Rennsteiglaufbibliographie Hochschulsport der Friedrich-Schiller-Universität Oberaue 1, 07745 Jena ständig Belegexemplare entgegen und erteilt Auskünfte Email:
hochschulsport@uni-jena.de.
Dr. Hans-Georg Kremer

www.usvjena.de

Der USV baut eine Dreifelderhalle!
Wer helfen will kann spenden oder sich als Stifter eintragen. Anfragen an
hans-georg.kremer@uni-jena.de:
USV Jena e. V.
Sparkasse Jena
Konto: 48 364
Bankleitzahl: 830 530 30

USV begrüßt geplanten Zuschuss zur Dreifelderhalle und beantragt selber 300.000 €

Donnerstag, Dezember 7th, 2006

Der USV begrüßt die Absicht der Stadt, durch Zuschüsse „private“ Investoren für die Sport-Infrastruktur zu unterstützen.

Wir sehen darin eine positive Auslegung der Ausführungsbestimmungen des §14 des Thüringer Sportfördergesetzes. Hier wird den Kommunen empfohlen, dass sie Vereine besonders fördern sollen, die durch den Erwerb, den Bau bzw. die Betreibung eigener Sportstätten die Stadt spürbar entlasten.

Es ist bekannt, dass der USV mit ca. 3.300 Mitgliedern Thüringens größter Sportverein ist. Von den Jenaer Sport- Vereinsmitgliedern stellt er immerhin ca. 20%. In den städtischen Sportstätten sind allerdings nur etwa 600 Mitglieder untergebracht. Der Rest trainiert in Vereinseigenen oder solchen der Universität. Würden wir den Rest von ca. 2.700 Mitgliedern beim Stadtsportbund abmelden, dann würde Jena auf einen der hinteren Plätze im Land Thüringen landen.

Das die Stadt Jena sich mit dem „heimlichen“ Titel einer Sportstadt schmücken darf, liegt also zweifelsohne auch am USV. Allein die Zahl der Meisterschaftsmedaillen, die Sportler des USV und der Universität bisher für Jena gewonnen haben beträgt mehr als 1000.

Da wir nach Fertigstellung der Dreifelderhalle beabsichtigen, die Stadt weiter zu entlasten, beantragen wir einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 300.000 €.

Wir sehen die Kommune auch moralisch in der Pflicht, da auf Grund des Vetos der Stadt unser ursprünglicher Antrag vor Jahren beim Land ausgesetzt wurde und wir auf Drängen der Stadt uns an den konzeptionellen Überlegungen zum Bau einer gemeinsamen „Jenarena“ beteiligt haben. Dadurch haben wir wenigstens ein Jahr verloren, was für uns jetzt große finanzielle Nachteile mit sich bringt.

Vom Land wurde zwischenzeitlich der Fördersatz reduziert (von 40 % auf 35 %). Das alleine entspricht einem Defizit von ca. 160.000,00 Euro. Hinzu kommt ab 2007 der erhöhte Mehrwertsteuersatz. Dies entspricht einer weiteren finanziellen Belastung  von ca. 60.000,00 Euro. Letztendlich haben wir auch die im letzten Jahr extrem gestiegenen Baupreise (insbesondere bei Stahl und Energie) zu kompensieren, so dass wir einen Zuschuss in Höhe von 300.000,00 Euro als gerechtfertigt ansehen.

Dr. Hans- Georg Kremer
Schatzmeister