Kassensturz beim USV
Mittwoch, Februar 21st, 2007In der vergangenen Woche konnte der USV als Bauherr einer eigenen Dreifelderhalle die letzte Submission für die Bau- und Ausstattungsgewerke abschließen. Damit steht jetzt die Bausumme fest, die bis zur Fertigstellung mindestens benötigt wird.
Trotz vieler Einsparungsmaßnahmen, die beim Projekt in den letzten Wochen schon vorgenommen wurden (Veränderungen der Fassade und Fensterfronten, Reduzierungen im Ausbau usw.) fehlen noch mindestens 253.981,- €. Dabei hat der USV, der als Thüringens größter Sportverein mit einem Eigenanteil von ca. einer Million Euro die größte “Privatinvestition” in die Sportstätteninfrastruktur für die Stadt Jena bisher auf den Weg brachte, schon durch umfangreiche Aktionen seinen Eigenanteil um mehr als 50.000, - € erhöht. Fast 200 Vereinsmitglieder, Hochschulsportler, Freunde und Förderer des Sports an der Universität und Stifter spendeten für die Dreifelderhalle bis jetzt 185.571,-€. Dazu trug auch der Verkauf von zukünftigen Tribünenplätzen bei. Bisher wurden schon fünf Tribünenplatze a 250,- € an Freunde und Förderer der USV-Dreifelderhalle verkauft. Darunter befindet sich z. B. auch die Vorsitzende des Stadtsportbundes Elisabeth Wackernagel oder der Geschäftsführer des Studentenwerk Thüringens Dr. Schmidt-Röh oder der Absolvent des Sportinstituts und langjährige Mitarbeiter Dr. Helmut Stürmer. 36 Stifter haben sich mit 500, - bisher auf der Stiftertafel eingetragen.
Um die Differenz zu reduzieren, wird der USV jetzt in der Halle Werbeflächen vermarkten, der Mittelkreis des Spielfeldes ist für einen Sponsor noch zu haben und auch der Hallenname kann erworben werden. Da diese Aufgaben beim USV bisher alle ehrenamtlich bearbeitet werden, soll eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Vorstandsmitgliedes Andrea Altmann in den nächsten Wochen auf Sponsorensuche gehen.
Dr. H. Kremer




