Knapp 1500 Teilnehmer bei 31. Auflage
Montag, Oktober 22nd, 2007Der Gesamtleiter des 31. Jenaer Kernberglaufs konnte am Samstag um 15.30 Uhr die erste positive Bilanz ziehen. Mit 1485 Anmeldungen auf allen Strecken konnte fast das Vorjahresergebnis des Jubiläums-Kernberglaufs erreicht werden, wenn man bedenkt, dass es in diesem Jahr keine Wanderung gab und Strecken für Nordic Walker nicht ausgeschrieben waren. Die ständig steigende Teilnehmerzahl und vor allem die Besonderheiten der Laufstrecken, die sich durch viele schmale Horizontalwege auszeichnen, hatten zu dieser Einschränkung geführt. Als Prof. Dr. Klaus Dicke, der Rektor der Friedrich-Schiller- Universität und Schirmherr des Laufs den Startschuss gab, schickte er dann fast 1300 Läuferinnen und Läufer, darunter 206 Studentinnen und Studenten auf die Strecken. Beginnend bei Romy Mey (15 km) in der Frauenklasse, Christian Seiler (15 km), Markus Koch (27 km) und Anna Herzberg (27 km) waren alle Sieger Studentinnen oder Studenten und bis auf Christian Seiler alle von der Jenaer Universität. Viel wichtiger war aber für die Organisatoren um den Gesamtleiter Dr. Peter Losso, dass ab dem Startschuss die Sonne schien und damit für alle etwa 3000 Aktiven, Betreuer, Zuschauer und Helfer, die sich im Universitätssportzentrum eingefunden hatten günstige Laufbedingungen herrschten. Die meisten Teilnehmer konnten daher im Ziel auch auf gute Laufzeiten verweisen, obwohl die Strecken durch zwei Änderungen etwas länger als im Vorjahr waren. Bis zum Einlauf der ersten Kinder von der 1000m Strecke, lag eine hohe Anspannung vor allem auf dem neuen Zielchef Wolfgang Bathe. In den vergangenen zwei Jahren hatten Probleme in der Zeiterfassung
dazu geführt, dass die ansonsten in der für Jena bekannten Perfektion organisierten Läufe zum Teil keine Siegerehrungen durchgeführt werden konnten. Deshalb wurde 2007 eine kommerzielle Zeiterfassung angemietet, die alle Anforderungen ohne Abstriche erfüllen konnte. Mit dem Urkundenausdruck für die Siegerehrungen waren die Veranstalter teilweise so schnell, dass die zu Ehrenden noch unter der Dusche standen und der Sprecher, Timo Jahn den
einen oder anderen Aufruf wiederholen musste. Die langjährige Tradition, dass es bei Kernberglauf Siegerehrungen bis in die höchsten Altersklassen (75+) gibt, konnte 2007 wieder realisiert werden. Positiv wirkte sich auch die zunehmende Funktionsfähigkeit der USV Sport Service GmbH aus. Für den Bau der USV Dreifelderhalle gegründet, übernimmt sie schrittweise auch Marketingaufgaben, wodurch nicht nur das Umfeld des Kernberglaufs bunter wurde, sondern auch die Startgelder beim Kernberglauf mit 10,- für die beiden Hauptstrecken, weiter sehr niedrig sind. Die deutlich erhöhten Ausgaben für die Zeiterfassung wurden auch dadurch teilweise kompensiert.
Dr. H. Kremer




