Am Samstag startete das Turnier, das im Olympiagelände ausgetragen wurde, für die Jenaerinnen mit dem Match gegen Frauen des FC Bayern München. Während der Spielzeit von 2x 15 min auf Kleinfeld entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, letztlich mit mehr Möglichkeiten für unsere Frauen – was auch der Gegner nach dem Spiel anerkennend eingestehen musste. Das Endergebnis von 0:1 für die Bayern spiegelte den tatsächlichen Spielverlauf dann leider nicht wider.
Nach einer kurzen Pause folgte das zweite Turnierspiel gegen die Frauen der SG99 Andernach (Südwestdeutscher Fußballverband). Auch gegen das junge Team aus Rheinland-Pfalz hieß es am Ende 0:1. Wieder kein Punkt. Doch viel tragischer war, dass sich gleich zu Beginn des Spiels unsere Laura Brosius am Knie verletzte. Für sie war das schmerzliche Turnier-Aus besiegelt.
Da schon im Vorfeld des Turniers aus Krankheitsgründen mit Susann Utes und Saskia Schwarz zwei Akteurinnen kurzfristig ausfielen sowie Sabine Schubert nach ihrer Verletzung beim Qualifikationsturnier nicht einsatzfähig war, bedeutete die Verletzung von Laura einen weiteren Rückschlag für das Team.
Bei hochsommerlichen Temperaturen schnürten die Jenaerinnen zum Tagesabschluss nochmals die Schuhe, um im Spiel gegen den FFC Asbach Uralt Essen – die späteren Turniersiegerinnen – anzutreten. Die Hoffnung auf den ersten Punktgewinn erfüllte sich nicht. Nach Abpfiff hieß es 1:2. Somit ließ sich dem ersten Turniertag wenig Positives abgewinnen: Kein Punkt, eine Verletzte.
Nach einem geselligen Grillabend aller Teams des Ü-Cup, bei dem neben dem Frauenturnier auch um die Meisterschaften der Ü32-, Ü40- und Ü50- Männer gespielt wurde, hieß es am Sonntag „Neuer Tag, neues Glück“.
Im ersten Sonntagsspiel der unserer Frauen ging es gegen die Nordlichter aus Hamburg. Den Norddeutschen gelang ein deutlich besserer Start in den zweiten Turniertag… Mit einem Hattrick erzielten sie einen 3:0- Sieg.
Für unsere Mädels hieß es nun: Bis zum Ende kämpfen und einen versöhnlichen Turnierabschluss erzielen. Das gelang mit dem 2:1 Sieg gegen die zweite norddeutsche Vertretung, die Frauen des MTV Barum.
Den Turniersieg und damit die Deutsche Meisterschaft errangen die Frauen des FFC Asbach Uralt Essen. Für unsere Thüringer Vertreterinnen vom USV Jena wurde es in der Endabrechnung der 5. Platz.
Ein Dank gilt den Fans, die das Team während des gesamten Turniers unterstützt haben, ebenso dem TFV, der die Kleinbusse zur Verfügung gestellt hat, und natürlich unserem USV Jena für die fortwährende Unterstützung.
Gute Besserung für Laura Brosius!
Endstand:
1. FFC Asbach Uralt Essen (12 Pkt./12:4 Tore)
2. SG99 Andernach (12/6:1)
3. Nordlichter (9/12:5)
4. FC Bayern München (9/8:8)
5. USV Jena (3/3:8)
6. MTV Barum (0/1:16)
Text: Cindy Ruddat
Namen zum Mannschaftsfoto
vorn v.l.n.r.:
Laura Brosius, Laura Kiontke, Steffi Scheitler, Griseldis Meißner, Stephanie Pompl, Anja Neudert (Physio), Cindy Ruddat, Julia Arnold; die blauen Trikots stellvertretend für die krankheitsbedingt fehlenden Sabine Schubert, Saskia Schwarz, Susann Utes
hinten v.l.n.r.:
Heidi Vater, Michaela Ambrosius, Luisa Coriand, Andrea Altmann, Julia Trzewick, Wiebke Engel, Dana Walther, Manja Seeger, Sylvia Michel, Birgit Gärtner
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