Mit einer neuen Fundraisingkampagne setzt die Stiftung Jenaer Universitätssport ein starkes Zeichen für die Förderung studentischer Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Ziel ist es, bis zum kommenden Wintersemester 15.000 Euro an Fördermitteln und Spenden einzuwerben und weitere Unternehmen sowie Förderpartner für Patenschaften und Stipendien zu gewinnen. Den vielversprechenden Auftakt bildete am 17. Juni eine Dialogveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Sport.
Finanzielle Belastung bleibt größte Herausforderung
Im Austausch mit den Athletinnen und Athleten wurde deutlich, dass die finanzielle Situation für viele die größte Hürde auf dem Weg zur erfolgreichen dualen Karriere darstellt. Zwischen täglichem Training, Wettkämpfen und Studium bleibt schlichtweg keine Zeit für einen Nebenjob. Häufig tragen deshalb die Eltern einen Großteil der finanziellen Belastung. Genau hier setzt die Spitzensportförderung der Stiftung an: Sie schafft gezielt Freiräume, damit sich die Sportlerinnen und Sportler voll und ganz auf ihr Studium und den Leistungssport konzentrieren können.
Gemeinsame Vision für den Hochschulstandort Jena
Die Veranstaltung machte zugleich deutlich, wie groß die Unterstützung für dieses wichtige Anliegen in der Region ist. Zu den Gästen gehörten unter anderem der Kanzler der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Dr. Thoralf Held, der Sportdezernent der Stadt Jena, Johannes Schleußner, sowie der Laufbahnberater des Olympiastützpunkts Thüringen, Christoph Lammert.
Der Kanzler der Universität freute sich über das große Interesse und sieht eine bedeutende Chance für den Hochschulstandort Jena: „Unsere studierenden Spitzenathletinnen und -athleten sind herausragende Botschafter für die Universität Jena. Sie zeigen täglich, dass Höchstleistung in Hörsaal und Arena gleichzeitig möglich ist. Mit der Initiative ‚Studium. Sport. Spitzenklasse: Gemeinsam für Jena‘ setzen wir genau hier an, um die Bedingungen für diese duale Karriere weiter zu optimieren. Aber der Erfolg dieses Projekts lebt vom Schulterschluss: Nur wenn Universität, Stadt, Sportinstitutionen und Wirtschaft gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir Talenten eine echte Perspektive bieten.“
Auch Sparkassenvorstand Neupert blickte ambitioniert nach vorn: „Unser Ziel sollte es sein, in drei Jahren statt der derzeit drei bereits zehn Stipendien finanzieren zu können.“
Jetzt Förderpartner werden
Mit ihrer aktuellen Kampagne möchte die Stiftung gezielt Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen als Unterstützer gewinnen. Für das kommende Wintersemester sollen
insgesamt 15.000 Euro an Fördermitteln vergeben werden. Jede Patenschaft und jedes Stipendium trägt aktiv dazu bei, jungen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern die Vereinbarkeit von Studium und Leistungssport zu ermöglichen und den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Jena nachhaltig zu stärken.
Die positive Resonanz auf die Auftaktveranstaltung zeigt, dass das Thema in der Region auf großes Interesse stößt. Dr. Andrea Altmann, Vorsitzende der Stiftung, kann sich daher eine Wiederholung eines solchen Dialogformats sehr gut vorstellen. Direkte Unterstützung für das Projekt ist ab sofort über die Online-Spendenplattform unter https://www.betterplace.org/de/donate/platform/projects/176234 möglich.
Über die Stiftung Jenaer Universitätssport
Die Stiftung Jenaer Universitätssport engagiert sich für die Förderung des Universitätssports sowie den Erhalt der sportbezogenen Infrastruktur. Weitere Informationen finden Sie unter www.stiftung-unisport.de. Informationen zum Förderprojekt und den Unterstützungsmöglichkeiten – von der Monatspatenschaft bis zum Jahresstipendium – finden sich unter https://usvjena.de/stiftung-projekt-spitzensport.
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