„Natürlich freuen wir uns sehr über diesen hohen Zuspruch, ist er doch auch Anerkennung der hervorragenden Arbeit unserer vielen Ehrenamtlichen im Verein“ merkt USV-Präsident Prof. Englert an. „Traurig stimmt uns aber die Tatsache, dass wir vermehrt Interessierte vertrösten müssen, da die Sportstättenkapazitäten nicht mehr ausreichen. Aufnahmestopps in mehreren Abteilungen sind leider keine Seltenheit.“
Dies bestätigt auch Dr. Andrea Altmann, Leiterin des Hochschulsports der Universität: „Jedes Semester gibt es lange Wartelisten. Bei den Gesundheits- und Fitnessangeboten bekommt nahezu jeder Fünfte nicht den gewünschten Kursplatz.“
Um diesem Mangel an Sporträumen zu begegnen, haben die Verantwortlichen des Jenaer UNISPORT die Eigeninitiative übernommen und sich mit den Möglichkeiten eines Erweiterungsbaus im Universitätssportzentrum auseinandergesetzt. Dieses hat seit Jahrzehnten das Sportleben in Jena geprägt und stellt immer noch einen zentralen Anlaufpunkt für Jung und Alt dar, um individuell oder in der Gruppe Sport zu treiben. Dennoch entspricht das Hauptgebäude nicht mehr dem modernen Stadt- und Universitätsbild. „Vor allem, wenn man die neuesten Entwicklungen in der Umgebung betrachtet, wie zum Beispiel die Modernisierung des Ernst-Abbe-Sportfeldes durch den Neubau des Stadions, ist das Bauvorhaben vom UNISPORT ein wichtiger Meilenstein in der Sportentwicklungsplanung der Stadt Jena. Nicht nur für das Erscheinungsbild ist eine Modernisierung des Universitätssportzentrums dringend nötig, sondern auch aus ressourcenorientierter Sicht.“ so Prof. Englert. „Denn das Hauptgebäude ist schon viele Jahre nicht mehr für die optimale Nutzung geeignet. Sowohl qualitativ als auch quantitativ ist das Gebäude nicht mehr zeitgemäß und auch nicht sanierungsfähig. Ein moderner Neubau ist dringend geboten.“
Eben jenes Bauvorhaben und die damit verbundenen Herausforderungen stellten die Vertreter des UNISPORT Herrn Ramelow und seiner Begleitung bei seinem vor Ort Besuch vor und erfuhren großen Zuspruch und Unterstützungsangebote von allen Seiten für das Vorhaben.
Als Vertreterin der Universitätsleitung betonte Prof. Weichold zum Abschluss nochmals die hohe Bedeutung des UNISPORT für die Universität. „Unsere Studierenden schätzen die hohe Lebensqualität in der tollen Universitätsstadt Jena. Der UNISPORT trägt wesentlich zur Lebensqualität aller Menschen in Jena bei und war sicher ein wichtiger Faktor dafür, dass die Universität Jena kürzlich zur beliebtesten Uni in Deutschland mit mehr als 15.000 Studierenden gewählt wurde.“
Auf dem Foto abgebildet v.l.n.r.: Prof. Dr. Karina Weichold, Bodo Ramelow, Prof. Dr. Christoph Englert, Lena Saniye Güngör, Jens Thomas, Dr. Andrea Altmann.
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